Das Gelände mit Teilen des ehemaligen Rundschuppens war 2009 von der Bahntochter versteigert worden. Für nur 4000 Euro ging es an eine Privatperson. Der niedrige Preis für das abgelegene Grundstück unterhalb eines Felshangs dürfte mit den Nachteilen zu erklären sein, die der Besitz mit sich bringt. Die Verkehrssichrungspflicht ist schwierig, der Boden ist mit allerlei Giftstoffen verunreinigt.
Einst war Betzdorf Dreh- und Angelpunkt der Eisenbahn, nachdem die Siegstrecke in Betreib ging. In den besten Zeiten arbeiteten 1200 Menschen für die Eisenbahn, das Bahnbetriebswerk war eines der größten im Land.
Der Lokschuppen aus dem 19. Jahrhundert beherbergte mitunter mehr als 50 Loks, nach dem Krieg auch viele defekte darunter. Nun machen die Bagger tabula rasa. Für eine Sanierung fehlte stets das Geld und wohl auch der politische Wille. Insbesondere die Altlasten könnten sich als Fass ohne Boden herausstellen
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